Ratgeber

Playlist

Ratgeber

Lebensmittel haltbar machen – so sparen Sie bares Geld

Sie ärgern sich, weil Gemüse und Obst schnell verderben und weggeworfen werden müssen? Mit welchen Tricks Sie Lebensmittel haltbar machen können, erfahren Sie hier.

15.05.2012 10:00 | 8:25 Min |

Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen – ab in die Tonne?

Zunächst sollten Sie wissen, dass die meisten Menschen viele Lebensmittel wegwerfen, die noch genießbar wären. Jeder Deutsche wirft so umgerechnet etwa 260 Euro pro Jahr in die Mülltonne. Der Grund: Das Mindesthaltbarkeitsdatum wird mit dem Verfallsdatum verwechselt. Tatsächlich gilt dies aber nur bei Fleisch. Viele andere Produkte sind noch lange über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus essbar. Brot schimmelt in der Regel erst vier bis sieben Tage, nachdem es abgelaufen ist. Käse übersteht das Mindesthaltbarkeitsdatum sogar zwei bis drei Wochen, Joghurt unter Umständen einen ganzen Monat, Salami kann mitunter noch zwei bis drei Monate länger haltbar sein.

Dank richtiger Lagerung Lebensmittel haltbar machen

Damit sie lange genießbar sind, sollten Sie die Lebensmittel haltbar machen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel Einfrieren, Einkochen oder Pökeln. Alles beginnt aber mit der richtigen Lagerung von Nahrungsmitteln im Kühlschrank. Im Gemüsefach und der Kühlschranktür ist es mit neun Grad eher warm – hier sollten Gemüse, Milch und Eier lagern. Auf der Glasplatte über dem Gemüsefach ist es mit zwei bis drei Grad am kältesten, perfekt für Fleisch und Fisch, beides leicht verderblich. Joghurt, Quark und Frischkäse sollten Sie eine Etage höher stellen, Marmeladen, Hartkäse und saure Gurken gehören ins oberste Fach, wo acht bis neun Grad herrschen.

Lebensmittel haltbar machen: Tipps

Zudem gibt es einige weitere Tricks, mit denen Sie Lebensmittel haltbar machen können. Ein Stück Würfelzucker in der Käsedose sorgt dafür, dass der Käse etwa eine Woche länger haltbar ist. Er saugt die Feuchtigkeit aus der Luft und verhindert, dass Kondenswasser zur Brutstätte für Keime und Bakterien wird. Zweiter Tipp: Lagern Sie Bananen und Äpfel nicht zusammen. Beide Obstsorten geben Ethylen ab, das den Reifeprozess fördert. Zusammen gelagert erhalten Bananen und Äpfel die doppelte Dröhnung. Damit Brot nicht so schnell hart wird, lässt sich ebenfalls ein Trick anwenden: Legen Sie ein Stück Apfel zum Brot in den Brotkasten – die verdunstete Feuchtigkeit hält das Brot länger frisch und weich. Möhren und Radieschen hingegen möchte niemand weich essen. Legen Sie labbriges Gemüse einfach eine Stunde lang in kaltes Wasser, danach sollte es wieder schön knackig sein.

SAT.1 Ratgeber auf Google Plus

Hier geht's zum Google Plus Profil von "Tippstricks Ratgeber" Google+

Fan werden