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Krabbel-Alarm

Wir sind nicht alleine! Wissenschaftler in den USA nahmen Wohnungen und Häuser ganz genau unter die Lupe und stellten Erstaunliches fest. In jedem Haushalt fanden sie etwa 100 verschiedene Tierarten. Insekten, Milben, Spinnen – sie alle fühlen sich in den Behausungen der Menschen offenbar pudelwohl. Insgesamt trafen die Forscher sogar auf fast 600 Arten.

Biodiversität unterm Sofa

Egal, wie steril es manch ein Putzteufel mag, die Wissenschaftler stellen klar: Viele Tiere lassen sich nahezu in jedem Haushalt aufspüren. Haubennetzspinnen, Ameisen, verschiedene Mücken und Bücherläuse hielten sich in allen untersuchten Häusern und dort in nahezu allen Zimmern auf. Wer sich jetzt zu Tode ekelt, kann sich zumindest über eine Nachricht freuen: Schädlinge trieben nur in den wenigstens Gebäuden ihr Unwesen.

Schädlinge in Deutschland

Für Deutschland liegt bislang keine vergleichbare Studie vor. Doch auch hierzulande dürften sich diverse Krabbeltiere in Häusern und Wohnungen tummeln. Ähnlich wie in den USA sind die meisten unliebsamen Mitbewohner jedoch harmlos. Zu den häufigsten Schädlingen zählen Küchenschaben, Mäuse und Ratten, aber selbst die treten vergleichsweise selten auf. Spinnen und Silberfische sind da schon eher zu Gast. Dass sie keine wirkliche Bedrohung darstellen, ist für Menschen mit Krabbeltier-Phobie aber wahrscheinlich nur ein schwacher Trost.

Angeber-Fact: Berlin hat seit einigen Jahren mit einem besonders fiesen Mitbewohner zu kämpfen: In der Stadt breiten sich Bettwanzen aus. Die Einsätze von Kammerjägern zur Bekämpfung der Parasiten haben sich innerhalb von fünf Jahren nahezu vervierfacht.

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