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Blitzermarathon in Bayern gestartet

Überhöhte Geschwindigkeit ist noch immer die Hauptursache bei schweren Verkehrsunfällen. Nun geht Bayerns Polizei erneut mit einer koordinierten Aktion gegen Raser vor. Insgesamt 1.900 Polizisten und 50 Messtechniker messen bei der fünften bayernweiten Aktion dieser Art.

Mit einem Blitzermarathon geht Bayerns Polizei am Mittwoch und Donnerstag gegen Raser vor. Die Aktion begann am Mittwoch um 6.00 Uhr und dauert 24 Stunden. Insgesamt 1.900 Polizisten und 50 Messtechniker messen bei der fünften bayernweiten Aktion dieser Art an mehr als 1.900 Stellen die Geschwindigkeit von Auto- und Motorradfahrern. Besonders Landstraßen stünden im Blickpunkt, teilte das bayerische Verkehrsministerium mit.

Überhöhte Geschwindigkeit sei noch immer die Hauptursache bei schweren Verkehrsunfällen. Im vergangenen Jahr seien 195, also ein Drittel der tödlichen Verkehrsunfälle in Bayern, auf zu schnelles Fahren zurückzuführen, hieß es vom Ministerium. Alle Messstellen sind im Vorfeld auf der Website der Behörde abrufbar. Ziel der Aktion sei es, das Problembewusstsein der Autofahrer für zu hohe Geschwindigkeiten zu schärfen. Die Aktion ist Teil des europaweiten "Speedmarathons". (dpa)

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