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17:30 SAT.1 Bayern

FC Bayern: Frust-Level bis zum Anschlag

Auch im zweiten Cupwettbewerb scheiden die Bayern frühzeitig aus. Im DFB-Pokal verliert der Rekordmeister gegen couragierte Dortmunder, die im Finale am 27. Mai nun auf Eintracht Frankfurt treffen. Die am Ende müde wirkenden Bayern müssen sich nun unangenehmen Fragen stellen.

Euphorie beim BVB

Die BVB-Betreuer schleppten spontan zwei Kisten Bier für ihre Pokalfinalisten in die Kabine - beim FC Bayern herrschte zeitgleich nach dem nächsten schweren K.o. Katerstimmung. Borussia Dortmund - und nicht der Titelverteidiger FC Bayern - läuft am 27. Mai als großer Favorit auf den Pott im DFB-Pokal im Endspiel im Berliner Olympiastadion gegen Eintracht Frankfurt auf.

"Wir wollten nicht nur nach Berlin, wir wollen nach Berlin, um dort zu gewinnen", erklärte ein euphorisierter Dortmunder Trainer Thomas Tuchel nach dem packenden 3:2 (1:2) am Mittwochabend im Halbfinale in München. "Es fühlt sich sensationell gut an", schwärmte Tuchel.

Wunden lecken bei den Bayern

Umso schmerzhafter war der elektrisierende Pokalabend für die Bayern. Eine Woche nach dem Aus in der Champions League gegen Real Madrid zerstörten die Dortmunder die Hoffnungen auf das tröstende Double für das Starensemble von Trainer Carlo Ancelotti. "Das ist eine Niederlage, die tut weh. Innerhalb von einer Woche Madrid und das heute zu verkraften, ist nicht so einfach für die Mannschaft", sagte der enttäuschte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

Rummenigge verbat sich, am nächsten düsteren April-Abend weit nach vorne zu blicken. "Das ist kein guter Abend, um jetzt über die Zukunft nachzudenken", erklärte der Vorstandschef. "Jetzt muss man erstmal in Ruhe die Wunden lecken." Und dann stehen heiße Wochen an. (dpa)

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