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17:30 SAT.1 Bayern

Geld abheben nicht mehr umsonst

Kostenlos Geld abgeben: Diesen Service bieten immer weniger Banken an. Auch einige Sparkassen verlangen nun Geld von ihren Kunden. Der geforderte Betrag variiert von Filiale zu Filiale. In der Regel fallen 29 - 50 Cent je Auszahlung an.

Sparkassen verlangen Gebühren

Geld abheben ist längst kein kostenloser Service mehr. Auch einige Sparkassen verlangen nun Gebühren von ihren Kunden. 

Liste aller Sparkassen (bayernweit), die Gebühren fordern:

Wichtig: Ob und in welcher Höhe Gebühren erhoben werden, hängt immer vom jeweiligen Kontomodell ab.

(Gebühren pro Abheben in Cent/Anzahl der freien Posten im Monat)

  • Sparkasse Dinkelsbühl: 0,30/5 frei
  • Sparkasse Rothenburg: 0,35/5 frei
  • Kreissparkasse Kehlheim: 0,35/5 frei
  • Sparkasse Mittelfranken Süd (Roth): 0,35/5 frei
  • Sparkasse Bayreuth: 0,30/5 frei
  • Kreis- Stadtsparkasse Erding/Dorfen: 0,29/4 frei
  • Sparkasse Niederbayern Mitte (Straubing): 0,35/5 frei
  • Sparkasse Passau: 0,35/5 frei
  • Sparkasse Rottal-Inn: 0,50/2 frei
  • Stadtsparkasse München: 0,30/Keine freien Posten

Die Liste aller Sparkassen-Filialen (deutschlandweit), die Gebühren fordern: www.biallo.de

Sparkassen-Kunden sparen nicht mehr

Die Null-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank macht sich in den Sparbüchern der bayerischen Bürger immer stärker bemerkbar: Die Hälfte der Sparkassenkunden im Freistaat legt inzwischen am Monatsende kein Geld mehr zurück, wie Sparkassenpräsident Ulrich Netzer berichtete. Kleinsparer erlitten angesichts der wieder steigenden Inflation sogar Verluste mit Spareinlagen. Ablesbar ist die Entwicklung an den Bilanzzahlen des Verbands: Höher verzinste Spareinlagen sanken 2016 um drei Milliarden auf 34 Milliarden Euro. Viele Bürger tragen zwar immer noch Geld zur Sparkasse: Der Wert der Kundeneinlagen insgesamt stieg um knapp fünf Milliarden auf 156,6 Milliarden Euro. Doch der Großteil der neu angelegten Gelder ist niedrig verzinst. (dpa)

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