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Tragisch endete eine lebensmüde Kletteraktion am späten Mittwochabend im Bahnhof von Hof. Hier hatte die US-Armee rund 30 Panzer auf Waggons zwischengeparkt. Die Streitkräfte nehmen an der NATO-Übung "Atlantic Resolve" teil und verlegen hierzu zahlreiche Militäreinheiten nach Osteuropa.

Ein 21-Jähriger aus Hof war von dem Schauspiel anscheinend derart fasziniert, dass er sich die Technik aus nächster Nähe anschauen wollte. Er kletterte auf einen Waggon und dann auf einen Panzer. Als er sich aufrichtete, geriet er zu nah an die Stromleitung der Bahnstrecke durch die 15.000 Volt fließen. Die Folge war ein heftiger Lichtbogen, der zwischen der Leitung und dem jungen Mann entstand.

Mit schwersten Verbrennungen stürzte er auf den Güterwagon, wo er brennend und regungslos liegen blieb. Sein Bekannter erstickte die Flammen und zog ihn von dem Güterwagon. Nach längerer notärztlicher Versorgung wurde er mit einem Rettungswagen ins Hofer Klinikum gefahren, von wo er wenig später per Hubschrauber noch in der Nacht in ein Zentrum für Brandverletzte verlegt wurde. Der Gesundheitszustand des Mannes ist laut Polizeiangaben durchaus als lebensbedrohlich einzustufen. Die Ermittlungen zu dem tragischen Ereignis hat die Kriminalpolizei Hof übernommen.

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