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Er saß auf dem Beifahrersitz

Unfall mit Feuerwehrauto: 20-Jähriger tot

Ein Feuerwehrmann verliert in einer Kurve die Kontrolle über seinen Wagen. Das Auto prallt gegen eine Mauer und kippt um. Rettungskräfte müssen einen jungen Kollegen befreien.

08.08.2017 07:02 Uhr

Die Retter verunglückten selbst: Bei einem Unfall mit einem Feuerwehrauto ist in Oberfranken ein 20 Jahre alter Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Der junge Mann hatte in Coburg auf dem Beifahrersitz des 18 Tonnen schweren Löschfahrzeugs gesessen, wie die Polizei mitteilte. Er wurde im Führerhaus eingeklemmt, als der Wagen am Montagabend von der Straße abkam, gegen eine Mauer prallte und nach rechts kippte.

Zu schnell nach links abgebogen

Der 47 Jahre alte Fahrer hatte zuvor die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Er war ersten Erkenntnissen zufolge zu schnell nach links abgebogen. Rettungskräfte konnten ihren jungen Kollegen schwer verletzt befreien - er starb aber wenig später im Rettungswagen. Der Fahrer wurde leicht verletzt und erlitt einen Schock. Wegen des Traumas war er zunächst nicht vernehmungsfähig, hieß es in der Nacht zu Dienstag.

18 Tonnen schwer

Der Unfall hatte sich nicht während eines Einsatzes ereignet, sondern bei einer sogenannten Bewegungsfahrt. Dabei werden die Feuerwehrautos "bewegt", etwa um zu testen, ob die Technik an Bord einwandfrei funktioniert. Ein Sachverständiger unterstützte die Polizei bei der Klärung der Unfallursache. Am Feuerwehrauto entstand ein Schaden von etwa 250.000 Euro. Es musste mit einem Kran abgeschleppt werden. Die Unfallstelle blieb für mehrere Stunden gesperrt. (dpa)

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