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Ganze 500 Kilogramm Cannabisblütendolden brachte der Zoll heute Morgen in die Müllverbrennungsanlage Olching. Das in 60 Umzugskartons verpackte Gras wurde direkt im dortigen Hochofen verbrannt.

Besonders gute Qualität

Dieser Fund war nicht nur quantitativ besonders für den Zoll, sondern auch qualitativ: Es handelt sich um Marihuana mit einem sehr hohen THC-Gehalt und somit um Rauschgift von herausragender Qualität. Die große Menge hätte für bis zu 3,8 Millionen Konsumeinheiten ausgereicht. 

Die Zollbeamten entdeckten diese Menge Cannabis letztes Jahr bei einer Verkehrskontrolle auf der A9. Ein LKW mit serbischen Kfz-Kennzeichen hatte das Gras in einem Hohlraum versteckt. Der 61-jährige Fahrer wurde wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln zu sieben Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. 

Da das Verfahren nun abgeschlossen ist, wurde das Marihuana vernichtet. (dpa/Polizei)

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