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Beim Samba-Festival sorgten Bands, Tänzer und andere Künstler auf elf Bühnen in der Innenstadt für gute Stimmung. 3.000 Mitwirkende und an die 200.000 Gäste waren dazu seit Freitag in die oberfränkische Stadt gekommen - und das, obwohl das Wetter anfangs eher kühl war. Höhepunkt des Festivals war am Sonntag der große Umzug - mit dabei: der König und die Königin des Karnevals aus dem brasilianischen Rio de Janeiro. Wer selbst tiefer in die Samba-Kunst eintauchen wollte, hatte bei Tanz-Workshops die Gelegenheit dazu. Die Bilanz von Veranstalter Christof Pilarzyk:

"Ein Wahnsinn, wie viele Menschen trotz des kühlen und regnerischen Wetters hier feiern und die brasilianische Lebensfreude genossen haben."

Samba seit 1992

Das Samba-Festival in Coburg gibt es seit 1992 - damals traten gerade einmal 20 Gruppen auf, inzwischen sind es mehr als 100. Die Veranstalter hatten auch die Sicherheitslage in diesem Jahr besonders im Blick: Erstmals durften Besucher größere Taschen und Rucksäcke nicht mit aufs Festivalgelände nehmen. Zudem waren mehr Sicherheitskräfte und mehr Polizisten im Einsatz. Die Polizei sprach denn auch von einem friedlichen Verlauf. (dpa)

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