Wegen anhaltender Hitze und Trockenheit mahnt das Forstministerium in München Waldbesucher zur Vorsicht. In Waldnähe solle auf Grillen und offenes Feuer verzichtet und das bis Ende Oktober geltende Rauchverbot im Wald eingehalten werden, teilte das Ministerium am Dienstag mit.

"Gefährdet sind vor allem lichte Kiefernbestände und die von der Bevölkerung stark frequentierten Wälder in Ballungsgebieten. Ein nicht zu unterschätzendes Risiko sind zudem Fahrzeuge mit heißem Katalysator. Schon im Eigeninteresse sollte daher keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden", heißt es in der Pressemitteilung des Forstministeriums.

Für weite Teile Bayerns warnt der Deutsche Wetterdienst diese Woche vor hoher Walbrandgefahr. Der Index weist vielerorts Stufe 4 von 5 auf - in einigen Regionen sogar die Höchststufe. Betroffen sind auch die historischen Parkanlagen. Die Bayerische Schlösserverwaltung hält die Besucher von Gartendenkmälern dazu an, dort nicht zu rauchen und keine brennenden oder glimmenden Gegenstände wegzuwerfen. Offenes Feuer und offenes Licht sind verboten.

Mit einer Entspannung der Gefahrenlage sei erst nach stärkeren Regenfällen zu rechnen, hieß es aus dem Forstministerium. (dpa)

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