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Auch das zweite Gewaltverbrechen an einer Nürnberger Prostituierten innerhalb von eineinhalb Wochen bleibt rätselhaft. Die Spurensicherung sei noch nicht abgeschlossen, das Ergebnis der Obduktion werde frühestens Mitte der Woche vorliegen, berichtete ein Sprecher der Polizei Nürnberg am Dienstag. Selbst die Identität der Toten sei noch unklar.

"So wie es aussieht, stammt das Opfer aus dem asiatischen Raum", sagte der Sprecher.

Bislang gebe es auch noch keine Hinweise auf einen Verdächtigen. Beamte hatten die Frau am Pfingstmontag in einer Nürnberger Wohnung entdeckt.

Erst am 25. Mai hatte die Polizei eine tote Prostituierte in einer brennenden Wohnung in Nürnberg gefunden, der Fall ist bislang ebenfalls nicht gelöst. Ob zwischen den beiden Gewaltverbrechen ein Zusammenhang besteht, prüft derzeit die Mordkommission.

Mit Sorge beobachtet man derweil die beiden Fälle bei der Nürnberger Prostituierten-Selbsthilfeorganisation "Kassandra". Trotzdem bewerte man beide Fälle nicht über.

"Es gibt noch keine hundertprozentige Klarheit, dass es sich um prostitutions-spezifische Verbrechen handelt", sagte eine Mitarbeiterin.

In ihrem Team seien bislang auch noch keine besorgten Anrufe von verängstigten Frauen eingegangen.

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