Höhepunkt von Seehofers Russland-Reise war ein mehr als eineinhalbstündiges Gespräch am Donnerstag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Kreml.

"Es war sehr ernsthaft, sehr klar und sehr inhaltsreich."

Anders als bei seinem Treffen mit Putin im Februar 2016 spielte der Besuch in den russischen Medien keine Rolle. Während die Beziehungen zwischen Bayern und Russland laut Seehofer auf einem guten und von Vertrauen sowie Respekt getragenen Weg sind, forderte er zur Lösung der internationalen Schwierigkeiten weitere Anstrengungen:

"Was die gesamtpolitische Entwicklung angeht, mit den Krisenherden auf dieser Welt einschließlich der Ukraine, muss man immer wieder dafür werben, dass die Prozess zur Normalisierung weiter betrieben werden. Das war eigentlich mein Anliegen. Aber es sind noch dicke Bretter, die hier zu bohren sind." (dpa)

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