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Das Würzburger Africa-Festival hat in diesem Jahr mehr als 80.000 Besucher auf die Mainwiesen gelockt. "Die letzten drei Abende waren komplett ausverkauft - für den Sonntagabend hoffen wir das auch", sagte Sprecherin Mona Mäusbacher am Sonntagnachmittag in Würzburg. Bei bestem Wetter - ohne Regen und mit viel Sonnenschein - strömten die Gäste auf das Festivalgelände und genossen die afrikanische Musik und das exotische Flair.

Zudem informierten viele Vereine und Institutionen auch jenseits von Unterhaltung und kulinarischer Versorgung vom Leben und Arbeiten in Afrika. Inhaltliches Thema des diesjährigen Festivals waren die Aufklärung über und der Kampf gegen Genitalverstümmelung.

Aufklärung und Musik

Zum Auftakt des viertägigen Festivals hatte Senegals Botschafter, Momar Gueye, die Veranstaltung als ein "Festival mit mondäner, globaler Bedeutung" gelobt. Auch Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt sprach davon, dass das Festival auch eine politische Seite habe, "wenn friedlich die Kulturen Afrikas und Europas aufeinandertreffen".

Musikalischer Schwerpunkt war in diesem Jahr die Musik aus dem Senegal sowie von den Kapverden. Das Festival kostet rund eine Million Euro. Es gilt als eines der größten Festivals für afrikanische Musik und Kultur in Europa. In den vergangenen 29 Jahren haben den Veranstaltern zufolge rund 6.500 Musiker vor etwa 2,24 Millionen Menschen gespielt. 2013 musste ein Großteil des Festivals abgesagt werden, weil die Mainwiesen vom Hochwasser komplett überschwemmt worden waren. (dpa)

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