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Zur Entlastung des Straßenverkehrs wollen Bayerns Kommunalpolitiker stillgelegte Bahnlinien wiederbeleben. Darin stecke enormes Potenzial, teilte ein Sprecher des Bayerischen Städtetags anlässlich der Oberbürgermeister-Konferenz am Mittwoch in Nürnberg mit.

"In der Vergangenheit wurden viele Schienenstrecken stillgelegt und Haltestellen nicht mehr bedient", berichtete der Nürnberger OB und Städtetagspräsident Ulrich Maly (SPD).

Nach seinen Worten wird über die Reaktivierung stillgelegter Schienennetze verstärkt nachgedacht. Als Beispiel nannte er die Bahnlinie von Volkach nach Würzburg.

Bei der Konferenz im Nürnberger Rathaus diskutieren die Oberbürgermeister der kreisfreien Städte und der Großen Kreisstädte Bayerns mit Vertretern der Bahn über aktuelle Themen. Maly nannte die Schließung von Toiletten-Anlagen und Verkaufsständen an Bahnhöfen "ein Ärgernis für viele Fahrgäste", die dann ihren Unmut bei den Rathäusern äußerten.

Maly: "Die Bahnhöfe sind Visitenkarten der Städte und der Verkehrsgesellschaften. Reisende sollen in den Mobilitätszentren der Städte einen möglichst angenehmen Aufenthalt haben. Dazu gehören Bahnhofstoiletten ebenso wie Verkaufsläden."

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