Nach einem Jahr Zwangspause wird es heuer wieder eine Sandkerwa in Bamberg geben. Das hat mit großer Mehrheit der Bürgerverein beschlossen, der das traditionelle Volksfest ehrenamtlich organisiert.

Große Mehrheit wollte die Kerwa erhalten

Auf der Versammlung des Vereins am Dienstagabend hätten 73 Mitglieder für und 43 gegen die Wiederauflage der Sandkerwa gestimmt, sagte Stadtsprecherin Ulrike Siebenhaar am Mittwoch in Bamberg. «Damit ist nicht die Sandkerwa, sondern auch ein Stück Bamberg, ein Stück Tradition gerettet worden.» 2017 hatte der Verein die Kirchweih-Feier abgesagt - vor allem wegen finanzieller Risiken und mit Blick auf die gestiegenen Sicherheitsanforderungen.

Die Kosten wurden umverteilt

Um die Sandkerwa zu retten, hatte der Bamberger Stadtrat im Dezember beschlossen, dass sich die Kommune an den Kosten des Festes beteiligt. 225.000 Euro wurden dafür bewilligt. Mit einem Teil dieses Geldes, 63.000 Euro, beteiligt sich die Stadt an der Sandkerwa-Veranstaltungs-Gesellschaft. Zudem sollen bis zu 125.000 Euro als eine Art Rettungsschirm für das Volksfest bereitgestellt werden, falls die Sandkerwa rote Zahlen schreibt.

Die Sandkerwa gehört zu den bekanntesten Traditionsfesten in Bayern. In den vergangenen Jahren kamen an fünf Tagen rund 300.000 Besucher. (dpa)

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