- Bildquelle: Bernd Thissen/dpa © Bernd Thissen/dpa

Nach Angaben der Mutter spielten die Beiden an einem Erdwall in der Maisteigstraße, als ein freilaufender Rottweiler völlig unvermittelt auf die Kleinkinder zu rannte. Als der fünfjährige Junge aus Angst vor dem Tier zu seiner Mutter laufen wollte, setzte der Rottweiler nach und fügte dem Kind durch Bisse in Gesäß und Oberschenkel mehrere tiefe Fleischwunden zu. Weitere Attacken konnten zunächst nur durch das beherzte Eingreifen der Mutter verhindert werden. 

Das Mädchen kam noch glimpflich davon 

Auch das Mädchen wurde mehrfach gebissen, der von ihm getragene sehr dicke Schneeanzug konnte jedoch größere Verletzungen verhindern, so dass es hier lediglich zu Schürfwunden kam. Während diese ambulant behandelt werden konnten, musste der Junge noch in der Nacht operiert werden. Derzeit geht man bei ihm von schweren, jedoch nicht lebensbedrohlichen Verletzungen aus.

Hundebesitzer komplett überfordert

Der nach Zeugenangaben völlig überforderte 53-jährige Hundeführer hatte größte Mühe, das 17 Monate alte Tier unter Kontrolle zu bringen und entfernte sich mit dem dann angeleinten Hund schnell vom Ereignisort. Aufmerksame Nachbarn eilten dem Mann mit dem Fahrrad nach und stellten dessen Personalien fest.

Nun wird gegen ihn ermittelt

Gegen den Hundeführer wurde durch die Polizei ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet. (Polizei Oberbayern Nord)

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