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17:30 SAT.1 Bayern

Wäre am Sonntag Bundestagswahl, käme die CSU auf 38%, die SPD auf 15%, die AfD auf 14%, die Grünen auf 10%, die FDP auf 9%, die Linke auf 5%, die Freien Wähler auf 4%, Sonstige auf 5%. Gegenüber der Bundestagswahl im September keine großen Veränderungen, außer einem weiteren Anstieg der AfD.

Trotzdem sagen 51% der Bayern: Söder wird ein guter Ministerpräsident Bayern halten ihn für durchsetzungsfähig und führungsstark (je über 70%), aber unter 50% finden ihn vertrauenswürdig und sympathisch.

Auch nach dem CSU-Parteitag Mitte Dezember mit Installierung der Doppelspitze Seehofer-Söder bleibt die CSU schwach. Eine Fortsetzung der Alleinregierung wird weiter weder für realistisch noch für wünschenswert gehalten.

Die CSU gilt weiter als zerstritten, hat sich aber verbessert. Auf die Frage: „Ist die CSU aus Ihrer Sicht derzeit eher einig und geschlossen oder eher zerstritten?“ sagten jetzt 69% zerstritten, nur 26% einig (5%: keine Angaben). Im November sagten aber noch 83% zerstritten, nur 11% einig.

Die Doppelspitze wird von CSU-Wählern überwiegend begrüßt, die Mehrheit der Wähler ist skeptisch. Auf die Frage: „Sind Sie mit der Lösung durch eine Doppelspitze Horst Seehofer und Markus Söder eher zufrieden oder unzufrieden?“ waren 54% unzufrieden, 42% zufrieden. Bei der CSU 64:31 Zufriedene.

Und auf die Frage: „Wie beurteilen Sie die Erfolgschancen der CSU mit einer Doppelspitze Seehofer-Söder?“ sagten 50%, die Chancen seien groß, 45% halten sie für gering. Bei den CSU-Wählern 57% groß, 39% gering.

Dabei ist die Bewertung von Markus Söder eher positiv. Auf die Frage: „Wird Ihrer Meinung nach Markus Söder eher ein guter Ministerpräsident werden oder eher kein guter Ministerpräsident werden?“ überwiegen positive Erwartungen mit 51:42 (k.A.7%). Bei den CSU-Wählern sind es sogar 64%, aber auch bei der SPD 53%. Auch 51% der AfD-Wähler glauben das.

Bei den Persönlichkeitswerten ist das Bild von Markus Söder gemischt: Auf die Frage: „Sagen Sie mir, ob die jeweilige Eigenschaft auf Markus Söder zutrifft“ sagten 77%, er vertrete die Interessen Bayerns, 73% nennen ihn durchsetzungsfähig und 71% führungsstark. 61% glauben, dass er Rückhalt in der eigenen Partei hat. Aber nur 49% finden ihn sympathisch, nur 47% halten ihn für vertrauenswürdig und nur 46% sagen, er verstehe die Sorgen und Nöte der kleinen Leute. 45% halten ihn für ehrlich.

Eine Alleinregierung der CSU gilt als unwahrscheinlich. Auf die Frage: „Wird die CSU überhaupt noch einmal in der Lage sein, bei einer Landtagswahl in Bayern die Absolute Mehrheit der Mandate zu gewinnen?“ sagten nur 26% ja, 71% nein. Auch von den CSU- Wählern glauben nur 41% an eine mögliche Alleinregierung.

Die Alleinregierung wird auch nicht gewünscht. Auf die Frage, wer Bayern nach der Landtagswahl im Herbst 2018 regieren soll, gibt es unterschiedliche Ansichten. Auf die Frage: „Was wäre Ihnen persönlich am liebsten?“ sagten nur 20%, sie wollen eine Alleinregierung, 56% wollen eine CSU-geführte Regierung, 17% eine Regierung ohne CSU, 3% ist es egal und 4% machten keine Angaben. Auch von den CSU-Wählern wollen nur 51% eine Alleinregierung, 46% eine Koalitionsregierung.

Die Umfrage wurde vom Hamburger Umfrage-Institut GMS im Auftrag von „17:30 SAT.1 BAYERN“ durchgeführt. Es handelt sich um eine repräsentative Telefonbefragung mit 1007 Befragten im Befragungszeitraum 27.12.2017 bis 1.1.2018.

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