Die CSU verspricht sich bei der Europawahl einen Bonus vom EVP- Spitzenkandidaten Manfred Weber aus Bayern. Grundsätzlich zurecht. Der Aussage: „Ich begrüße es, dass die Europäische Volkspartei mit Manfred Weber einen bayerischen Spitzenkandidaten für das Amt des Kommissionspräsidenten nominiert hat“ stimmen 72% zu. Nicht nur 83% der CSU-Wähler stimmen dem zu, auch 76% der SPD-Anhänger und 67% der Grünen. Nur die AfD-Wähler lehnen die Aussage zu 79% ab.

Auch in der Bekanntheit hat Weber seit Januar eindeutig zulegen können. Jetzt haben 57% „viel oder etwas von ihm gehört oder gelesen“, im Januar waren es erst 49%.

Mit Webers Arbeit in der EU sind 52% der Bayern zufrieden. Angesichts der starken Kritik an EU-Institutionen ein guter Wert: 61% sind mit der Arbeit der EU-Kommission unzufrieden, 68% mit dem Europaparlament.

Bei aller Kritik an der konkreten Arbeit der EU-Institutionen wird die Europa-Idee von der Mehrheit der Bayern grundsätzlich befürwortet:

Der Aussage: „Trotz vieler Mängel überwiegen bei der EU und dem europäischen Einigungsprozess eindeutig die Vorteile“ stimmen 59% zu, 38% sehen das nicht so.

Auch die Aussage „Dieses Mal ist die Teilnahme an der Europawahl wegen der vielen Gegner der EU besonders wichtig“ hat 62% Anhänger.

Die Aussage „Die Vorgänge und Ereignisse in Verbindung mit dem Brexit sind für mich ein wichtiger Grund zur Teilnahme an der Europawahl“ finden 60% richtig.

Weiter leicht im Aufwind ist Ministerpräsident Markus Söder: Ihn halten jetzt 54% für einen guten Ministerpräsidenten, 42% nicht (Januar noch 49:45).

Wäre am Sonntag Europawahl, könnte die CSU gegenüber der Februar- Umfrage zulegen. Die CSU käme auf 39% (Februar: 36%), die Grünen auf 18%, die AfD auf 13%, die SPD auf 11%, die FDP auf 6%, die Freien Wähler auf 5%, die Linke auf 3% und Sonstige auf 5%. Allerdings sind nur 47% entschlossen, überhaupt an der Europawahl teilzunehmen (Februar: 45%).

Die Umfrage wurde vom Hamburger Umfrage-Institut GMS im Auftrag von „17:30 SAT.1 BAYERN“ durchgeführt. Es handelt sich um eine repräsentative Telefonbefragung mit 1004 Befragten im Befragungszeitraum 28. März bis 3. April 2019.

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München, den 5. April 2019

Jürgen Hofmann

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