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Ernte im Februar: Diese Pflanzen sind jetzt reif

  • Aktualisiert: 25.01.2023
  • 08:59
Ein voller Erntekorb im Februar: Diese Pflanzen sind jetzt bereit für die Ernte.
Ein voller Erntekorb im Februar: Diese Pflanzen sind jetzt bereit für die Ernte.© IMAGO/Westend61

Das Wichtigste in Kürze

  • Erntereif im Februar sind einige Kohlsorten wie Wirsing, Grünkohl und Rosenkohl

  • Leckere Rezeptideen zum Saisongemüse

  • Weitere Gemüsesorten, die du im Februar ernten kannst

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Erstaunlicherweise haben auch im späten Winter einige Gemüsesorten Saison. Wir verraten dir, was du jetzt aus der Erde holen und welche Köstlichkeiten du damit zubereiten kannst.

Ernten im Februar: Gemüsesorten wie Grünkohl, Pastinaken & Co. sind bereit für die Küche

Als Gartenfan weißt du das natürlich, aber trotzdem: Die Welt der Pflanzen ist erstaunlich! Denn selbst im ungemütlichen, wenig sonnigen Februar sprießt und gedeiht es in der Erde. Vorausgesetzt natürlich, du hast dich vor ein paar Wochen bis Monaten schon darum gekümmert und entsprechend vorausgedacht. Ein Pflanzplan kann dir dabei helfen, dein Gartenjahr ertragreich zu gestalten.

Hier erfährst du, wann der richtige Zeitpunkt zum Pflanzen deiner Gemüsesorten ist und wie du am besten vorgehst.

Dieser Kohl hat Saison: Wirsing, Grünkohl und Rosenkohl

Frisch aus dem Beet kommen im Februar trotz Frost und Schnee einige Kohlsorten. Sie sind im Saisonkalender deshalb zu Klassikern der Winterküche geworden. Die Kreuzblütler haben wenige Kalorien und sind aufgrund ihrer speziellen Nährstoffe besonders gesund. Sie schmecken als Gemüsebeilage zu deftigen Gerichten, sind aber auch feine Zutat für schmackhafte Aufläufe oder beliebtes Beiwerk in köstlichen Suppen.

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Wirsing ist eine Schönheit unter den Kohlarten. Er ist besonders pflegeleicht, schmeckt gut und ist sehr gesund. Die späten Sorten, die bis in den Februar hinein geerntet werden können, sind winterhart. Aus den dunkelgrünen, stark geäderten Blättern lassen sich köstliche Rezepte nachkochen. Eines davon ist Rahmwirsing mal anders.

Grünkohl braucht den Frost sogar, denn nur dann entwickeln die enthaltenen Bitterstoffe einen angenehmen Geschmack. Im Englischen heißt er Kale und gilt als totales Superfood: Er enthält jede Menge Vitamine und ist vielfältig einsetzbar, in traditionellen Hauptgerichten, aber auch in Salat oder Smoothies. Auch bekannte Köchinnen und Köche lieben ihn, wie etwa Ralf Zacherl, der uns sein liebstes Grünkohl-Rezept verraten hat.

Auch Rosenkohl steht im Februar noch. Er wird nicht als komplette Pflanze geerntet. Stattdessen essen wir seine hübschen, walnussförmigen Knospen, die an einem bis zu 70 Zentimeter hohen Stängel wachsen. Die Blätter rundherum schützen den Rosenkohl vor Frost und Kälte. Trotzdem brauchen die Pflanzen, genau wie Grünkohl, mindestens einen Frost, um genießbar zu sein. Einen himmlischen Geschmack verspricht etwa das Rezept von Alex Wahi: Parmesan-Ofenkartoffeln mit Rosenkohl.

Tipp: Für eine ertragreiche Ernte solltest du beim Grünkohl nur die unteren Blätter zupfen bzw. die Rosenkohl-Röschen lediglich von unten herausbrechen. So kann der Kohl von der Mitte aus nachwachsen und die oberen Kohlröschen nachreifen.

Frischer Februar mit Pastinake und Schwarzwurzel 

Auch die süßliche Pastinake sowie die nussige Schwarzwurzel haben im Februar Saison: Sie halten sich im Boden gut und brauchen teilweise den Frost sogar, um richtig gut zu schmecken. Pastinake und Schwarzwurzel machen sich gerade als Ofengemüse hervorragend, etwa gemischt mit Kartoffeln und Karotten. Auch super: Chips daraus machen, indem man das Gemüse in Scheiben schneidet, in etwas Öl, Salz und Zimt wendet und dann im Ofen dörrt.

Kochen mit Pastinake und Co.
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Rezepte: Wintergemüse

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Grün und gesund: Wintersalate

Erstaunlich kältefest und damit schön frisch sind jetzt auch verschiedene Wintersalate. Unter anderem haben Chicorée, Feldsalat oder Spinat das Zeug dazu, deinen Speiseplan im Februar mit ihren Nährstoffen aufzupimpen.

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Chicorée zum Beispiel hat enorm viele Ballast- und Bitterstoffe und sehr viel Vitamin C. Das ist ideal für dein Immunsystem im Winter, aber auch für die Gefäße und die Verdauung. Er kann roh als Salat gegessen werden oder gekocht als Gourmet-Beilage dienen.

Tipp: Am besten erntest du nur die äußeren Blätter des Chicorées und lässt die Herzen stehen. So können die Blätter für eine regelmäßige Ernte nachwachsen. Berühre sie außerdem nie gefroren und ernte sie in diesem Zustand auch nicht: Die feinen Blättchen tauen anderenfalls erst in der Küche auf und sind dann leider nur noch matschig.

Hauptsache grün: Feldsalat und Spinat

Feldsalat ist ein sehr bekannter Klassiker und sein nussiges Aroma immer ein Gedicht. Trotz seiner zarten Blätter macht ihm Frost nichts aus. Außerdem ist eine Vitamin-Bombe: Er enthält doppelt so viel Vitamin C wie der gängige Salatkopf.

Spinat ist wegen seiner vielen Vitamine und Mineralstoffe ebenfalls gesund, allerdings nicht wegen seines angeblichen Eisengehalts: Dieser Mythos geht vermutlich auf eine verrutschte Kommastelle zurück. Auch Spinat kann im Februar in die Salatschüssel wandern. Blanchiert und als Beilage angerichtet ist er jedoch etwas bekömmlicher.

Im Winter darf es ruhig ein bisschen deftiger sein: Wenn es draußen kalt und dunkel ist, sehnen wir uns nach Soulfood. 

Auf einen Blick: Reifes Gemüse im Februar

  • Chicorée
  • Feldsalat
  • Grünkohl
  • Knollensellerie
  • Pastinaken
  • Porree
  • Rosenkohl
  • Rucola
  • Spinat
  • Wirsing
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