Anna und die Liebe

Karolina Lodyga über ihre Rolle als Katja Polauke

Karolina Lodyga im Interview - 2

Fällt es dir schwer, so jemanden zu spielen?

Karolina Lodyga: Im Gegenteil: Es macht wahnsinnigen Spaß! Ich habe noch nie eine solche "böse" Rolle gespielt, nur im Theater einmal die Lady Macbeth, aber das war natürlich etwas ganz anderes. Katja hat viele spannende Facetten. Ich möchte verschiedene Farben in die Rolle einbringen und sie nicht nur böse spielen, auch wenn das Drehbuch dafür reichlich Stoff bietet. Manchmal denke ich selbst, das kann sie jetzt doch nicht machen! (lacht)

Wie gehst du vor der Kamera damit um?

Karolina Lodyga: Ich versuche, in bestimmten Situationen auch etwas Weiches einzubringen. Ich habe aber gemerkt, dass Katja immer einen Grund für ihr Tun hat. Sie gerät immer wieder in Situationen, oft auch durch Zufall, aus denen sie nur noch herauskommt, wenn sie sich wie eine "Bitch" verhält. Oft ist das gar nicht ihre eigene Schuld. Ich glaube, Gerrit, der andere "Böse", hat es viel schwerer.

Warum?

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Katja Polauke - gespielt von Karolina Lodyga © SAT.1

Karolina Lodyga: Der Unterschied zwischen Katja und Gerrit ist, dass Gerrit gegenüber fast allen Personen gleich empfindet, nur bei seiner Mutter ist das etwas anders. Katja dagegen hat zu ihrem Vater, zu ihrer Mutter, zu ihrer Schwester und auch zu anderen die unterschiedlichsten Beziehungen.

Man merkt, dass sie dir schon richtig ans Herz gewachsen ist.

Karolina Lodyga: Das muss so sein, sonst kann man die Figur nicht spielen.

Welche Szenen waren bisher die außergewöhnlichsten?

Karolina Lodyga: Der erste Drehtag war toll. Wir sind mit einem Speedboat übers Wasser gerast. Ich trug trotz der Kälte ein dünnes Kleid und wäre fast hineingefallen. Und bei den Kussszenen bin ich meistens sehr aufgeregt und frage mich immer: Ist die Szene schon abgedreht oder laufen die Kameras noch?

Wie ist es, Teil einer so groß angelegten Produktion zu sein?

Karolina Lodyga: Man braucht mehr Zeit, um sich alle Mitwirkenden merken zu können, aber für den einzelnen ändert sich nichts. Jeder ist um das beste Resultat bemüht, alle ziehen an einem Strang, also fühle ich mich je der zeit gut aufgehoben. Am Set werden wir von großartigen Coaches unter stützt. Und wir haben natürlich ein tolles Ensemble, das sich richtig gut versteht. Wir verbringen auch nach dem Dreh Zeit miteinander, obwohl wir von morgens bis abends zusammen drehen.

Interview Seite 1

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