Weiterführende Informationen zum Thema Asthma

Asthma war bereits den alten Griechen ein Begriff und heißt sinngemäß übersetzt „Beklemmung“ oder „Keuchen“. Erstmalig Erwähnung fand die Atemwegserkrankung beim Begründer der Medizin als Wissenschaft und dem wohl berühmtesten Arzt der griechischen Antike, Hippokrates. Schon er beschrieb die typischen Beschwerden von Asthma, war jedoch in Bezug auf dessen Ursachen der Meinung, dass der Schleim, der die Bronchien verstopft, aus dem Gehirn in die Atemwege gelangte. Heute weiß man, dass eine Entzündung und Schwellung der Bronchialschleimhaut, eine Verkrampfung der Bronchialmuskulatur und eine vermehrte Schleimbildung die Hauptursache für die Entstehung der Asthmasymptome ist. Die Folge ist Atemnot. Auslöser dieser Entzündungsreaktion sind vor allem Allergien, aber auch Atemwegsinfektionen und bestimmte Medikamente, Luftschadstoffe und körperliche Anstrengung. Auch Kälte oder psychischer Stress können Asthma auslösen. In Deutschland leiden mehr als drei Millionen Menschen unter einer asthmatischen Entzündung der Atemwege und trotz effektiver Behandlung versterben bundesweit jährlich 5.000 Menschen an den Folgen der Krankheit.

Hättest du es gewusst? Wer in etwa ein Gefühl dafür bekommen möchte, wie sich das Atmen für einen Asthmatiker anfühlt, sollte versuchen durch einen schmalen Strohhalm zu atmen und sich dabei die Nase zuhalten.