Deutschland hat insgesamt eine Fläche von 357.125 km², davon wird knapp die Hälfte landwirtschaftlich genutzt. Die größten landwirtschaftlich genutzten Flächen sind in Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Doch wo im Jahr 1975 noch insgesamt rund 904.700 Betriebe die Felder bestellten, ist die Anzahl im Jahr 2014 auf etwa 285.000 Unternehmen geschrumpft. Bei den meisten von ihnen handelt es sich um Einzelunternehmen, das heißt, der Landwirt betreibt das Unternehmen allein oder mit der Familie. Im Jahr 2013 hat sich zudem fast jeder dritte landwirtschaftliche Betrieb Einkommensalternativen geschaffen. Zu den typischen Einkommensalternativen zählten hier zum Beispiel Urlaubs- und Freizeitangebote auf dem Bauernhof oder die Erzeugung erneuerbarer Energien.

Hättest du es gewusst? In den 1840er erfand der Chemiker Justus von Liebig den ersten Mineraldünger. Seine Entdeckung, durch Düngen fehlende Pflanzennährstoffe im Boden zu ersetzen, sorgte dafür, dass die Bauern ihre Felder nun jedes Jahr bestellen und die Ernteerträge erhöhen konnten.

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