Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sterben in Deutschland jährlich ein bis sechs Personen an den Folgen eines Hundebisses. Spezielle Hunderassen (Pit Bull, American Staffordshire Terrier, Bullterrier, Rottweiler, Schäferhund) dominieren allerdings in den Statistiken tödlicher Bissattacken. Schätzungsweise 30.000 bis 50.000 Menschen werden in Deutschland jährlich von Hunden gebissen werden – dabei entstehen in vielen Fällen Verletzungen. In 90 Prozent ist der eigene oder ein bekannter Hund verantwortlich. Ein Hundebiss kann von einem leichten Zwicken bis zum heftigen Biss reichen, welcher unter Umständen auch gefährlich werden kann. Gerade bei einem Kind, im Gesicht oder in der Schwangerschaft können die Folgen schwerwiegend sein und Schmerzensgeldforderungen oder Schadenersatzansprüche nach sich ziehen. Die Mundhöhle von Hunden ist voller Bakterien. Kommt es zum Biss, so können diese durch Zähne und Speichel in die Wunde gelangen und Tetanus oder Tollwut hervorrufen. Die meisten Menschen haben eine Impfung gegen diese Krankheiten und sind daher geschützt. Häufig wird aber die Gefahr einer Entzündung der Wunde unterschätzt. Treten Schwellung, Rötung und Erwärmung auch noch einige Stunden nach dem Hundebiss auf, so kann es sein, dass sich die Wunde entzündet hat. In diesem Fall sollte möglichst schnell eine Versorgung durch einen Arzt sichergestellt werden

Hättest du es gewusst: Beschränkt man sich auf die Gefahr, an einem Hundebiss zu sterben, so ist diese nur so hoch, wie das Risiko vom Blitz getroffen zu werden. Im langjährigen Durchschnitt sterben in Deutschland vier Menschen pro Jahr an den Folgen eines Hundebisses. Zwischen drei und sieben Menschen sterben durch Blitzschlag.

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