Wer sein Adrenalin beim Fallschirmspringen in großen Mengen ausschütten möchte, muss mindestens 10 Jahre alt sein, nicht mehr als 90 kg wiegen, das passende Vehikel, beispielsweise eine Cessna, einen Hubschrauber oder einen Heißluftballon aussuchen, zwischen Absprunghöhen von 3.000 bis 4.000 oder 6.000 Metern entscheiden und je nach Ausführung 200 bis 600 Euro mitbringen. Allein 2013 wurden von den bundesweit rund 80 verschiedenen Sprungplätzen in Deutschland etwa 347.000 solcher Fallschirmsprünge absolviert. Mehr als 53.000 davon im Tandemsprung, also einem gemeinsamen Absprung von zwei Personen. Denjenigen der sich für 3.000 bis 4.000 Höhenmeter entscheidet, erwarten etwa 50 Sekunden freien Falls bei Tempo 200 km/h. Auf etwa 1.500 Metern wird man dann vom Fallschirm ausgebremst und sinkt langsam zu Boden. Wer vorab lieber in weniger luftigen Höhen trainieren möchte, kann dies auch in einem Freifall-Simulator tun.

Hättest du es gewusst? Der höchste Fallschirmsprung überhaupt wurde vom 57-jährigen US-amerikanischen Fallschirmspringer Alan Eustace aus 41,42 km Höhe absolviert. Damit brach er den 2012 vom österreichischen Extremsportler Felix Baumgartner aufgestellten Rekord von gut 39 km.

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