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Ein Skateboard, verdeutscht auch Rollbrett genannt, ist ein Brett mit zwei Achsen und vier Rollen auf denen man sich stehend durch Abstoßen mit einem Bein fortbewegen kann. Das Skateboard wird selten nur als reines Fortbewegungsmittel eingesetzt. Das Skateboarden (Skaten) hat sich vielmehr im Lauf der Jahrzehnte zu einer Sportart entwickelt mit einem reichen Repertoire an Kunststücken und einer eigenen Begrifflichkeit. Die Tricks bestehen dabei meistens aus Sprüngen mit dem Skateboard und werden oft in Kombinationen mit Drehungen des Brettes und des Körpers ausgeführt. Der Ursprung des modernen Skateboardens, früher auch „Asphaltsurfer“ genannt, liegt in den 60er Jahren und entstand durch die Übertragung des Wellenreitens auf den Asphalt und Beton. Es entwickelte sich zu einem Trendsport, der vor allem von Jugendlichen praktiziert wurde. Als Skatepark bezeichnet man eine speziell für Skateboarder, Inline-Skater,  BMX-Fahrer oder Mountainbiker eingerichtete Fläche, auf der sich Hindernisse wie zum Beispiel Kanten, Geländer und Skaterampen befinden. Teilweise sind diese Skateparks auch überdacht oder in geschlossenen Gebäuden, die dann Skatehalle genannt werden. De Der Vorteil solcher Skateparks besteht darin, dass Gefährdungen der Fahrer selbst oder anderer Personen und Passanten, die sich im öffentlichen Verkehrsraum aufhalten, verringert und die Beschädigung von Häusern, Treppengeländern und anderen Bestandteilen der öffentlichen oder privaten Infrastruktur ausgeschlossen werden.

Hättest du es gewusst: Gemäß der Straßenverkehrsordnung (StVO) §24 Abs. 1 gilt das Skateboard nicht als Fahrzeug, sondern als ein Fortbewegungsmittel auf derselben rechtlichen Grundlage wie ein Rollstuhl und ein Rodelschlitten. Für solche Fortbewegungsmittel gelten in Deutschland die straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften für Fußgänger. Daraus folgt, dass Skateboards auf Fahrbahnen nicht benutzt werden dürfen, da diese laut StVO § 2 Abs. 1 den Fahrzeugen vorbehalten sind. 

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