Der Heißluftballon ist eines der ältesten Luftfahrzeuge und wird üblicherweise mit Propan-Gasbrennern betrieben. Als Erfinder des Heißluftballons gelten die Brüder Joseph Michel und Jacques Etienne Montgolfier, deren erste Ballonfahrt am 4. oder 5. Juni 1783 stattfand. Allerdings waren bei dem Start noch keine Menschen an Bord. Beim zweiten Flugversuch, etwa drei Monate später, starteten dann versuchsweise drei Tiere, nämlich ein Hahn, eine Ente und ein Hammel. Erst am 21. November 1783 gelang die erste bemannte Fahrt mit einem Heißluftballon, aus dem Garten des Schlosses La Muette bei Paris. Heute benötigt man eine Pilotenlizenz mit mindestens 20 Stunden Ballonfahren sowie 50 Starts und Landungen, um einen Ballon zu führen. Personenfahrten finden dann normalerweise in einer Höhe zwischen 300 und 3000 Metern statt. Wie groß die Gruppe bei solchen Luftfahrten ist, hängt von der Größe des Ballonkorbes ab. Die gibt es nämlich in unterschiedlichen Größen für 1 bis maximal 32 Passagiere.

Hättest du es gewusst?

Der Brauch der „Ballonfahrertaufe“ und damit Aufnahme in den „Ballonadelsstand“ entstand, weil König Ludwig XVI von Frankreich nach der Erfindung des Heißluftballons ein Gesetz erlies, dass Ballonfahrten nur dem Adel erlaubte. Heute wird jeder der zum ersten Mal mit einem Ballon fährt nach der Landung getauft und in den Ballonadelsstand erhoben.  

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