In Deutschland gibt es rund 6,9 Millionen Hunde, die jährlich über 300.000 Tonnen Hundekot in Form von etwa 5 Milliarden Hundehaufen produzieren. Millionenfach liegen diese täglich auf bundesdeutschen Gehwegen und Grünanlagen. Die Entsorgung ist für Städte ein echtes Problem und extrem kostspielig. Zudem gehen vom Hundekot auch gesundheitliche Gefahren aus. Wie Studien zeigen, können Kothaufen, die mit sogenannten Spulwurmeiern infiziert sind, über die Schuhsohle in die Wohnung getragen werden und so Krankheiten übertragen. Um den stetig ansteigenden Kotmengen Einhalt zu gebieten, fordern nun einige Kommunen, dass Hunde in einer Datenbank registriert werden, so dass der herrenlose Kothaufen eindeutig zugeordnet werden kann. Städte und Gemeinden verteilen bereits jetzt saftige Bußgelder für zurückgelassene Hundehaufen. In Köln zahlt man beispielsweise von 45 bis 500 Euro.

Hättest du es gewusst? Bevor eine gesetzliche Bestimmung Hundebesitzer in New York 1978 dazu verdammte die Kothaufen ihrer Vierbeiner selbst zu entsorgen, entfernte die Stadt jährlich ca. 40 Millionen Pfund Hundefäkalien von ihren Straßen.