Der Vorläufer des Bowlings, das Kegeln, soll bereits im alten Ägypten bekannt gewesen sein. Auch im frühen Mittelalter waren Vorformen des heutigen Kegelns weit verbreitet. Später wurde der Kegelsport von englischen und niederländischen Auswanderern an die US-amerikanische Ostküste gebracht. Dort wurde das Spiel auf die neun Kegel schnell in Verbindung mit Glücksspiel, Betrügereien und Schlägereien gebracht und in einigen Bundesstaaten verboten. Um das Verbot zu umgehen, taufte man die Kegel kurzerhand in Pins um, stellte diese anders auf, fügte einen weiteren hinzu und bohrte Löcher in das Wurfgerät. Bowling war geboren und kam im 20. Jahrhundert als „neues“ Spiel zurück nach Europa. Heute sind Bowlingbahnen auf der ganzen Welt verstreut, so dass in über 70 Ländern derzeit über 50 Millionen Menschen in ihrer Freizeit bowlen. In Deutschland ist das Spiel auf zehn Pins immer noch eine Randsportart. Laut Schätzungen gibt es 13.000 Sport-Bowler in Deutschland. Jedoch nimmt die Zahl der Hobby-Bowler hierzulande stetig zu.

Hättest du es gewusst?

2006 war das „World Lanes Bowling Center“ in Tokio das größte Bowling-Center der Welt. Es verfügte über 252 Bahnen. Allerdings existiert es heute nicht mehr in dieser Größe.