Der Wald bietet rund 1,2 Millionen Menschen in 185.000 Betrieben Arbeit und steht für rund 170 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr. Er nimmt knapp ein Drittel (32%) der gesamten Landesfläche ein und ist heute im Durchschnitt 77 Jahre alt. Größte Waldeigentümergruppe, mit einem Anteil von 48 Prozent, bilden die rund zwei Millionen privaten Forstbesitzer. Auch wenn der Holzvorrat in den deutschen Forsten aktuell auf Rekordniveau liegt, ist Holzdiebstahl ein bundesweit wachsendes Problem und führt jährlich zu Millionenschäden. Um den Raubbau an der Natur einzudämmen, rücken Forstämter Holzdieben erfolgreich mit satellitengestützten GPS-Ortungsgeräten sogenannten „Forst-Trackern“, die in gelagertem Holz eingebaut werden, zu leibe. Holzklau ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat, die mit hohen Geldbußen und in schwerwiegenden Fällen sogar mit Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren geahndet werden kann.

Hättest du es gewusst? Wer Brennholz ohne Erlaubnis aus dem Wald holt, begeht Diebstahl. Wer sich jedoch vorher gegen ein Entgelt ab 10 Euro einen „Holzsammel- oder Holzleseschein“ vom Förster besorgt, ist zum Sammeln oder Aufarbeiten von Holz im Gemeinde- oder Stadtwald berechtigt.

Holzklau ist eine Straftat, die mit hohen Geldbußen und in schwerwiegenden Fällen sogar mit Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren geahndet werden kann.