Mehr zum Thema Hypochonder

"Ein Hypochonder ist ein Mensch, der sich nicht wohl fühlt, wenn er sich wohl fühlt“, lautet eine der vielen Redewendungen, um Menschen zu charakterisieren, die übertriebene Angst davor haben krank zu sein oder zu erkranken – obwohl sie eigentlich kerngesund sind. Schätzungsweise 800.000 Menschen in Deutschland leiden an der Angststörung Hypochondrie, auch Krankheitsfurcht genannt. Charakteristisch für den "eingebildeten Kranken" ist eine ausgeprägte bis zwanghafte Selbstbeobachtung des eigenen Körpers bzw. seiner Organfunktionen. Dabei sucht der Hypochonder unermüdlich nach Krankheitszeichen, die seinen Verdacht auf eine todbringende und unheilbare Krankheit beweisen sollen. Logischerweise häufen sich daher die Arztbesuche und ausgiebige ärztliche Untersuchungen, wodurch etwa 14-fach höhere Behandlungskosten als bei einem normalen Patienten entstehen. Bei manchen Betroffenen kann die Überzeugung krank zu sein sogar so stark sein, dass sie mit der Zeit tatsächlich krankheitsspezifische Symptome entwickeln. Allerdings gilt die Krankheitsfurcht heute durch kognitive Verhaltenstherapie als gut behandelbar.
Hättest du es gewusst? Nach Auswertungen des Psychologischen Instituts der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz sind 80% der Hypochonder davon überzeugt, Krebs zu haben. Bei den übrigen 20% stehen neurologische Erkrankungen, aber auch die wahnhafte Angst vor Herzinfarkten oder Schlaganfällen im Fokus.
• "Ein Hypochonder ist ein Mensch, der sich nicht wohl fühlt, wenn er sich wohl fühlt“, lautet eine der vielen Redewendungen, um Menschen zu charakterisieren, die übertriebene Angst davor haben krank zu sein oder zu erkranken – obwohl sie eigentlich kerngesund sind.
• Schätzungsweise 800.000 Menschen in Deutschland leiden an der Angststörung Hypochondrie, auch Krankheitsfurcht genannt.
• Charakteristisch für den "eingebildeten Kranken" ist eine ausgeprägte bis zwanghafte Selbstbeobachtung des eigenen Körpers bzw. seiner Organfunktionen.
• Der Hypochonder sucht unermüdlich nach Krankheitszeichen, die seinen Verdacht auf eine todbringende und unheilbare Krankheit beweisen sollen.
• Logischerweise häufen sich daher die Arztbesuche und ausgiebige ärztliche Untersuchungen, wodurch etwa 14-fach höhere Behandlungskosten als bei einem normalen Patienten entstehen.
• Bei manchen Betroffenen kann die Überzeugung krank zu sein sogar so stark sein, dass sie mit der Zeit tatsächlich krankheitsspezifische Symptome entwickeln.
• Allerdings gilt die Krankheitsfurcht heute durch kognitive Verhaltenstherapie als gut behandelbar.