Laut Schätzungen litten 2013 weltweit 44,4 Millionen Menschen an Demenz. In Deutschland leben gegenwärtig etwa 1,6 Millionen Demenzkranke und Jahr für Jahr treten mehr als 300.000 Neuerkrankungen auf. Frauen sind weitaus häufiger betroffen als Männer. So entfallen etwa 70% der Erkrankungen auf das weibliche Geschlecht und nur 30% aufs männliche. Demenz ist ein Oberbegriff für rund 50 Krankheiten, von denen Alzheimer mit rund zwei Drittel aller Erkrankungen die häufigste ist. Charakteristisch für die Alzheimer-Demenz ist ihr schleichender, beinahe unmerklicher Beginn. Treten anfangs nur leichte Gedächtnislücken und Stimmungsschwankungen auf, nehmen später die Lern- und Reaktionsfähigkeit ab. Im weiteren Verlauf der Krankheit können nahe Verwandte nicht mehr namentlich benannt werden, Zeit- und Ortsgefühl gehen verloren und die Sprache wird zunehmend undeutlich und inhaltsleer. Von den ersten Symptomen bis zum Tod dauert die Alzheimer Krankheit durchschnittlich sieben Jahre. Hauptrisikofaktor für das Auftreten der meisten Demenzformen ist das Alter.   

Hättest du es gewusst? Der Name Demenz stammt aus dem Lateinischen und lautet wörtlich übersetzt „Weg vom Geist" bzw. "ohne Geist". Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft bietet bundesweit mit ihrem Alzheimer-Telefon unter den Nummern 01803-171017 und 030-259379514 professionelle Hilfe für Betroffene und deren Angehörige an.