Die deutsche Bevölkerung wird immer älter und somit auch die Autofahrer, die sich auf Deutschlands Straßen fortbewegen. In wenigen Jahren wird ein Drittel der deutschen Autofahrer älter als 60 Jahre sein. Während Autos alle zwei Jahre zum TÜV müssen, um auf Straßentauglichkeit überprüft zu werden, sind Autofahrer, sobald sie den Führerschein einmal bestanden haben, lebenslang fahrberechtigt. Studien haben jedoch belegt, dass mit dem 75. Lebensjahr die Unfallgefahr älterer Verkehrsteilnehmer gravierend ansteigt und das Unfallrisiko doppelt so hoch ist wie bei Fahrern zwischen 30 und 60 Jahren. Ab 80 Jahren ist das Unfallrisiko sogar mit dem von Fahranfängern vergleichbar. Auch wenn Senioren vorsichtiger fahren als jüngere Verkehrsteilnehmer, nehmen in der Altersklasse 60+ Unfälle beim Rückwärtsfahren, Wenden, Einparken oder Abbiegen deutlich zu. Mehr als 65% aller Angehörigen von Senioren gaben an, sich Sorgen um deren Fahrsicherheit gemacht zu haben. Unter den Senioren geben dagegen nur etwa 20% an, im Straßenverkehr im Alter eingeschränkter zu sein.

Hättest du es gewusst? Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) bietet speziell für ältere Verkehrsteilnehmer Fahrsicherheitsseminare an. Informationen dazu finden Sie unter www.dvr.de