In Deutschland leben aktuell etwa 1,4 Millionen Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Allein zwei Drittel dieser Personen sind von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Jährlich kommen 300.000 Neuerkrankungen hinzu. Bei Demenzkranken nimmt nicht nur das Erinnerungsvermögen ab, sondern auch die Fähigkeit, klar zu denken und Zusammenhänge zu erfassen. Treten gehäuft Vergesslichkeit, unerklärliche Verwirrtheitszustände, Schwierigkeiten mit gewohnten Handlungen, Sprachprobleme, räumliche und zeitliche Orientierungsprobleme, eingeschränkte Urteilsfähigkeit, Stimmungs- und Verhaltensänderungen oder Verlust der Eigeninitiative auf, sollte man einen Arzt zu Rate ziehen. Durch eine frühzeitige Diagnose und Behandlung lässt sich der Krankheitsverlauf verzögern, aber leider nicht heilen. Zurückhaltende Schätzungen gehen von etwa 1,8 Millionen Demenzkranken bis zum Jahr 2020 und 3 Millionen Demenzkranken bis zum Jahr 2050 aus.

Hättest du es gewusst? Die durchschnittliche Dauer der Alzheimer-Krankheit beträgt sieben Jahre nach der Diagnosestellung. Von Alzheimer sind fast ausschließlich Menschen höheren Alters betroffen. Der jüngste bisher bekannte Alzheimer-Patient erkrankte allerdings bereits mit 27 Jahren und starb mit 33.