In Form von Wandersängern und Barden gibt es Straßenmusiker bereits seit der frühen Antike. Doch erst in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Straßenmusik zur Kleinkunst. Allerdings haben es Straßenmusiker nicht überall leicht, denn der rechtliche Status der Straßenmusik in Deutschland ist regional unterschiedlich. So gibt es in manchen Metropolen Reglementierungen über Zeit und Standort des Spielens von Straßenmusik. In Köln, das als Mekka der Straßenmusiker gilt, darf  zum Beispiel nur in den ersten 30 Minuten einer vollen Stunde gespielt werden, die andere Hälfte muss spielfrei bleiben. Zudem muss nach jeder Darbietung der Standort gewechselt und mindestens 200 Meter Abstand vom ursprünglichen Standort gewahrt werden. Wer dagegen verstößt, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 35 Euro.

Hättest du es gewusst? Auch Rod Stewart, Paul Simon und R. Kelly haben, bevor sie Superstars wurden, mit Straßenmusik ihre Brötchen verdient.