Mehr zum Thema sexueller Belästigung am Arbeitsplatz

Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland hat schon einmal sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz beobachtet oder ist selbst Opfer davon geworden. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes aus 2015 hervor. Dabei reicht die Palette sexueller Untaten von unerwünschtem Hinterherpfeifen, Anstarren, anzüglichen und abwertenden Bemerkungen, schlüpfrigen Witzen und Anmachsprüchen, über scheinbar zufälligen Körperkontakt, Po-kneifen und Busengrapschen, bis hin zur Zurschaustellung des Genitals oder der Aufforderung zu sexuellen Handlungen. Am Häufigsten erlebt werden verbale Formen sexueller Belästigung. Was aber die wenigsten, nämlich 81% der Berufstätigen zu wissen scheinen ist, dass der Arbeitgeber dazu verpflichtet ist, seine Angestellten aktiv vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu schützen.

Unternimmt der Arbeitgeber nichts, darf der Belästigte sogar die Arbeit einstellen, auch darf dem Opfer durch das Melden derartiger Übergriffe kein beruflicher Nachteil entstehen. Beratung und Hilfe zu diesem Thema bietet die Antidiskriminierungsstelle des Bundes unter 030/18555-1865
 Laut einer Forsa-Studie, hatten 14% aller deutschen Berufstätigen bereits eine Affäre im Büro. Acht Prozent der Arbeitnehmer hatten sogar schon Sex am Arbeitsplatz. Sexuell am aktivsten sind dabei mit 15% die unter 30-Jährigen sowie Personen mit Personalverantwortung.

• Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland hat schon einmal sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz beobachtet oder ist selbst Opfer davon geworden
• Die Palette sexueller Untaten reicht von unerwünschtem Hinterherpfeifen, Anstarren, anzüglichen und abwertenden Bemerkungen, schlüpfrigen Witzen und Anmachsprüchen, über scheinbar zufälligen Körperkontakt, Po-kneifen und Busengrapschen, bis hin zur Zurschaustellung des Genitals oder der Aufforderung zu sexuellen Handlungen
• Am Häufigsten erlebt werden verbale Formen sexueller Belästigung
• Nur 81% der Berufstätigen wissen, dass der Arbeitgeber dazu verpflichtet ist, seine Angestellten aktiv vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu schützen
• Unternimmt der Arbeitgeber nichts, darf der Belästigte die Arbeit einstellen, auch darf dem Opfer durch das Melden derartiger Übergriffe kein beruflicher Nachteil entstehen
• Beratung und Hilfe zu diesem Thema bietet die Antidiskriminierungsstelle des Bundes unter 030/18555-1865