Nahezu die Hälfte der deutschen Bevölkerung gibt jeden Monat Geld für Glücksspiele aus, die meisten von ihnen bis zu 20 Euro pro Monat. Etwa ein Zehntel der Menschen in Deutschland spielt jedoch regelmäßig um hohe Einsätze. Etwa 5% geben zwischen 50 und 100 € pro Monat für Glücksspiele aus, weitere etwa 4% sogar über 100 €. Circa 41% der Befragten nennen „Lotto“ als erstes Glücksspiel in ihrem Leben, bei 17% sind es Rubbel- oder Aufreißlose und Lose auf Jahrmärkten. Glücksspiele sind in Deutschland also weit verbreitet. Laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung  haben sogar 78% der 16-65-Jährigen in Deutschland schon mindestens einmal Glücksspiel gespielt. Doch was, wenn das Spielen um Geld zur Sucht wird? Wenn der zwanghafte Drang zu spielen zum finanziellen Ruin führt? Etwa ein Prozent aller Menschen in Deutschland ist spielsüchtig. In solchen Fällen bietet unter anderem die Expertenhotline für Glücksspielsüchtige und Angehörige unter der kostenfreien Hotline 0800-0776611 Hilfe.

Hättest du es gewusst? In Deutschland gibt es die Möglichkeit, sich für bestimmte Glücksspiele sperren zu lassen. Diese Sperre verhindert den Zugang zu allen Glücksspielen, die in den staatlichen Spielbanken angeboten werden. Die Selbstsperre gilt bundesweit und läuft mindestens ein Jahr. Der Antrag ist persönlich bei einer Lotto-Annahmestelle, der Rezeption einer Spielbank oder einer Zentrale der Lottogesellschaften zu stellen.