13.980 Unfälle mit Personenschaden, die durch Alkoholeinfluss verursacht wurden, sind 2013 bundesweit erfasst worden. 314 Menschen starben in Deutschland im gleichen Jahr an den Folgen eines Verkehrsunfalls unter Alkoholeinfluss, 17.250 Menschen wurden verletzt. Seit 2007 gilt für Fahranfänger in der zweijährigen Probezeit sowie für Personen bis 21 Jahre die Null-Promille-Grenze. Ab 0,3 Promille hängt es von den Umständen ab, ob der Promillewert des Fahrers als Ordnungswidrigkeit oder Straftat eingeordnet wird. Ab 1,1 Promille ist die sogenannte „absolute Fahruntüchtigkeit“ erreicht. Die Wahrscheinlichkeit für einen Unfall ist dann zehnmal höher als unter nüchternen Bedingungen. Wer derart alkoholisiert fährt, begeht grundsätzlich schon eine Straftat. Ab 1,6 Promille ist meist die MPU fällig, da mit großer Wahrscheinlichkeit chronischer Alkoholmissbrauch vorliegt.

Hättest du es gewusst? Einen deutschen „Rekord“ in Sachen Alkoholpegel stellte vor einigen Jahren ein Autofahrer in Dresden auf. Mit 6,18 Promille wurde er von der Polizei hinterm Steuer erwischt. Ein Autofahrer in Frankreich soll 2007 sogar mit fast 10 Promille von der Polizei ertappt worden sein. Werte von 2,5 Promille sind für gesunde, nicht alkoholabhängige Erwachsene bereits lebensgefährlich.