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Bis zu drei Jahre Haft sieht das deutsche Tierschutzgesetz für Tierquälerei oder das grundlose Töten eines Tieres vor. Wer ein Tier hält oder betreut, ist verpflichtet, es artgerecht zu pflegen und zu ernähren. Neben anderen Aufgaben überwacht das für die Gemeinde zuständige Veterinäramt den Tierschutz. Der amtliche Tierschutz muss im Fall eines Verdachts Haltung, Sorgfaltspflicht und Zuverlässigkeit des Halters überprüfen und eine Entscheidung zum Wohl des Tieres treffen. Während die privaten Tierhaltungen in der Regel nach Bürgerbeschwerden überprüft werden, unterliegen landwirtschaftliche und gewerbsmäßige Tierhaltungen einer regelmäßigen Kontrolle. Im ersten Halbjahr 2014 wurden in Köln zum Beispiel 150 Verstöße festgestellt. Wer Zeuge von Grausamkeiten gegen Tiere wird, kann diese dem örtlichen Veterinäramt melden. Zudem besteht auch die Möglichkeit, diese direkt bei der Polizei anzuzeigen.

Hättest du es gewusst? 1837 gründete ein Pfarrer den ersten deutschen Tierschutzverein in Stuttgart. Heute sind dem Deutschen Tierschutzbund e. V. mehr als 700 Tierschutzvereine mit über 500 Tierheimen angeschlossen.

  • Drei Jahre Haft sieht das deutsche Tierschutzgesetz für Tierquälerei oder das grundlose Töten eines Tieres vor.
  • Das Veterinäramt ist neben anderen Aufgaben auch für den Tierschutz zuständig.
  • Landwirtschaftliche und gewerbsmäßige Tierhaltungen werden vom Veterinäramt regelmäßig kontrolliert.
  • Tierquälerei kann man beim Veterinäramt melden oder bei der Polizei anzeigen.