Der Termin für Standesamt und Kirche steht, das Brautkleid und die Ringe sind gekauft, die Einladungen verschickt und das Aufgebot bestellt – die Hochzeit steht vor der Tür und mit ihr die Panik und Zweifel. „Kalte Füße“ gehören zur Hochzeit wie das Ja-Wort. Doch wie Wissenschaftler der University of California in Los Angeles herausfanden, sollten vor allem Frauen die vorehelichen Zweifel ernst nehmen. In ihrer Studie gaben von 232 frisch vermählten Paaren 38 Prozent der Frauen und 47 Prozent der Männer an, bereits vor der Hochzeit mindestens einmal unsicher in Bezug auf ihre Partnerschaft gewesen zu sein. Nach vier Jahren Ehe waren bereits 19 Prozent der weiblichen und 14 Prozent der männlichen Zweifler ihren Ehering wieder los. Bei den bedenkenlosen Frauen waren es im Vergleich lediglich 8 Prozent, bei den Männern 9 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit einer Scheidung erhöhte sich damit bei den Zweiflerinnen statistisch gesehen um das 2,5-Fache.

Hättest du es gewusst? Männer werden nach der Hochzeit zahm. Sobald das starke Geschlecht verheiratet ist und nicht mehr im Wettbewerb mit seinen Nebenbuhlern steht, sinkt deren Testosteronspiegel. Das hat zur Folge, dass der verheiratete Mann ein weniger aggressives und dominantes Verhalten an den Tag legt. Nach einer Scheidung, entbrennt der Kampf um das weibliche Geschlecht jedoch erneut. Der Testosteronspiegel steigt und die Entspanntheit lässt wieder nach.