Mehr zum Thema elterliche Aufsichtspflicht

 

Die elterliche Aufsichtspflicht ist ein Teil der in § 1631 BGB geregelten Personensorge und elterlichen Fürsorgepflicht. So muss der Aufsichtspflichtige dafür Sorge tragen, dass sich Minderjährige, also Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre, nicht selbst Schaden oder durch Dritte geschädigt werden und zum anderen, diese umgekehrt aber auch andere nicht gefährden oder schädigen. Grundsätzlich gilt, dass Kinder bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres nicht haftbar sind. Wenn den Eltern jedoch eine Vernachlässigung ihrer Aufsichtspflicht nachgewiesen werden kann, müssen sie für den durch ihre Kinder entstandenen Schaden haften. Zwischen dem 8. und 18. Lebensjahr sind Kinder voll haftungspflichtig, sofern sie die notwendige Einsichtsfähigkeit besitzen. Generell gilt, dass die Eigenverantwortung der Kinder mit zunehmendem Alter steigt, während die Aufsichtspflicht der Personensorgeberechtigten gleichzeitig sinkt.

           

Hättest du es gewusst? Im Jahr 2013 starben in Deutschland 87 Kinder, weil Eltern oder Angehörige ihre Aufsichtspflicht vernachlässigt hatten

  • Die elterliche Aufsichtspflicht ist ein Teil der in § 1631 BGB geregelten Personensorge und elterlichen Fürsorgepflicht
  • Der Aufsichtspflichtige muss dafür Sorge tragen, dass sich Minderjährige, also Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre, nicht selbst Schaden oder durch Dritte geschädigt werden und zum anderen, diese umgekehrt aber auch andere nicht gefährden oder schädigen
  • Kinder sind bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres nicht haftbar
  • Wenn den Eltern eine Vernachlässigung ihrer Aufsichtspflicht nachgewiesen werden kann, müssen sie für den durch ihre Kinder entstandenen Schaden haften
  • Zwischen dem 8. und 18. Lebensjahr sind Kinder voll haftungspflichtig, sofern sie die notwendige Einsichtsfähigkeit besitzen
  • Generell gilt, dass die Eigenverantwortung der Kinder mit zunehmendem Alter steigt, während die Aufsichtspflicht der Personensorgeberechtigten gleichzeitig sinkt