Jährlich gibt es in Deutschland rund 200.000 Brände, die von den über 24.000 freiwilligen Feuerwehren, 800 Werkfeuerwehren, 100 Berufsfeuerwehren und insgesamt 1,2 Millionen aktiven Feuerwehrleuten gelöscht werden müssen. Bei nahezu jedem fünften Feuer handelt es sich dabei um vorsätzliche Brandstiftung. Glaubt man der Statistik, gab es 2014 auch 34 Feuerwehrleute die zu Brandstiftern wurden und insgesamt 253 Feuer legten. Meist handelt es sich bei zündelnden Brandschützern um junge Männer bis 25 Jahre, die unter einer labilen Persönlichkeit, Minderwertigkeitskomplexen und schlechten schulischen Leistungen leiden. Der Wunsch nach Anerkennung oder der Kick beim Einsatz ist unter anderem der Auslöser dass sie selbst zum Brandstifter wurden. 

Hättest du es gewusst? Brände und Explosionen machen nur noch sechs Prozent des Aufgabengebietes der Feuerwehr aus. Mehr als 70 Prozent stellen mittlerweile Krankentransporte und Notfalleinsätze, wie zum Beispiel bei Überschwemmungen, dar. So kam es beim Hochwasser 2013, mit über 75.000 Feuerwehrleuten, zum größten Feuerwehreinsatz der Bundesrepublik Deutschland.