In Deutschland sind momentan mehr als3 Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression erkrankt. Wichtig ist es, die Depression des Angehörigen als Erkrankung zu akzeptieren, nicht als persönliche Schwäche. Man sollte einen Arzt zurate ziehen, geduldig bleiben und sich selbst nicht überfordern. Mit gut gemeinten Ratschlägen sollte man als Angehöriger zurückhaltend bleiben, da dadurch die Kranken noch mehr unter Druck geraten. Eine Selbsthilfegruppe kann eine wichtige Hilfe sein. Auf der Internetseite der Depressions-Liga (www.depressionsliga.de)können Betroffene nacheiner passenden Selbsthilfegruppe suchen.

Hättest du es gewusst? Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nehmen sich in Deutschland pro Jahr mehr als 9.000 Menschen das Leben. Etwa 15 % der Patienten mit schweren depressiven Erkrankungen versterben durch Suizid. Nach Schätzungen begeht die Hälfte der depressiv Erkrankten im Laufe ihres Lebens einen Suizidversuch.