Die erste Toilette mit Wasserspülung wurde 1596 von dem Dichter Sir John Harington aus England erfunden. Leider wusste man diese grandiose Erfindung damals nicht so recht zu schätzen, weshalb die mit Wasser gespülte Toilette zunächst wieder von der Bildfläche verschwand. Erst Alexander Cumming  aus London griff das „Klosett“ von Harrington wieder auf und ließ sich sein modernes WC 1775 in London patentieren. Heute ist die Toilette zumindest hierzulande nicht mehr wegzudenken. Trotzdem haben Studien zufolge rund 42 Prozent der Weltbevölkerung noch immer keine ausreichenden hygienischen Sanitäreinrichtungen. Kaum vorstellbar, wenn man bedenkt, dass wir im Schnitt etwa drei Jahre unseres Lebens auf dem Klo hocken und jeder Deutsche dort über einen Kilometer Klopapier im Jahr, also rund 20 Blatt am Tag verbraucht. Das Wort Toilette stammt übrigens aus dem Französischen und bedeutet „kleines Tuch“, denn hinter so einem versteckte man sich damals, wenn man sein Geschäft verrichten musste.

Hättest du es gewusst? Wer sich vor Bakterien auf Toiletten ekelt, sollte bedenken, dass Küchenschwämme 200.000 Mal dichter besiedelt sind als ein Durchschnittsklo. Und es gibt noch ein weiteres verkanntes Bakterien-Paradies. Untersuchungen zufolge ist eine Toilette nämlich weniger verschmutzt als eine durchschnittliche Damenhandtasche.