Die erste öffentliche Filmvorführung vor zahlendem Publikum fand im Jahr 1895 im Grand Café in Paris statt. Die Brüder Lumière präsentierten hier ihren Kinematographen, von dem auch das Wort Kino abstammt. Eine Erfindung, die es möglich machte, bewegte Bilder auf eine „Leinwand“ zu projizieren. Im Gegensatz zu heutigen Filmen wurden zunächst nur Alltagsszenen gezeigt, die meist auch nur wenige Sekunden lang waren. Zudem handelte es sich ausnahmslos um schwarz-weiße Stummfilme. Heute gibt es in Deutschland mehr als 1600 Kinospielstätten. Diese zählten im Jahr 2014 bundesweit rund 121,7 Millionen Kinobesucher, die für einen Umsatz in Höhe von knapp 980 Millionen Euro sorgten.

Hättest du es gewusst? Das Cinemaxx in Essen ist mit 5370 Plätzen und 16 Sälen derzeit das größte Kino in Deutschland. Auf Platz zwei liegt das Cinecitta Multiplexkino-Theater in Nürnberg und bietet für 5031 Zuschauer in 22 Sälen Platz.