2013 wurden bundesweit insgesamt 149.500 Wohnungseinbrüche, einschließlich der Versuche, polizeilich erfasst. Mit Beginn der dunklen Jahreszeit steigt in Deutschland wieder das Risiko, Opfer eines Wohnungseinbruchs zu werden. In den Wintermonaten zwischen November und Februar passiert gut die Hälfte aller Einbrüche. Zum beliebtesten Diebesgut gehören Bargeld, Schmuck und Klein-Elektronik wie Handys und Laptops. Über ein Drittel der Einbrüche scheitert an guter Sicherheitstechnik. Einbruchhemmende Fenster und Türen verhindern das sekundenschnelle Öffnen mit einem Schraubendreher. Alarmanlagen schrecken Täter ab und können im Einbruchsfall Nachbarn alarmieren.

Hättest du es gewusst? Einbruchsopfer bleiben mit ihren Ängsten und Sorgen nach der Tat oft allein zurück. Etwa 30 bis 60 % der in einer Studie befragten Einbruchsopfer hätten Ängste, bis zu 40 % litten unter Schlafstörungen. Etwa jedes zehnte Opfer leidet unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Wer Hilfe und Beratung nach einem Einbruch sucht, kann sich an den Weißen Ring (www.weisser-ring.de) wenden.