Etwa 30 Millionen Haustiere leben in deutschen Haushalten. Pünktlich zur Sommerzeit, wenn der Urlaub gebucht und die Koffer gepackt sind, werden laut Deutschem Tierschutzbund zwischen 60.000 bis 70.000 dieser Tiere ausgesetzt oder in Tierheime verfrachtet. Das vorsätzliche oder fahrlässige Aussetzen oder Zurücklassen eines Tieres ist jedoch kein Kavaliersdelikt, sondern stellt gemäß § 18 des Tierschutzgesetzes eine Straftat dar, die mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden kann. Wer also noch kurz vor dem Urlaub nicht so recht weiß, wohin mit dem Tier, der sollte sich auf den vielen Internetplattformen nach einer privaten Tierbetreuung, die je nach Größe des Tieres zwischen 5 und 15 Euro pro Tag kostet, umschauen.

Hättest du es gewusst? Wer ausgesetzte Haus- und Heimtiere melden möchte, muss sich, da ausgesetzte Tiere rein rechtlich als „Fundsachen“ gesehen werden, an die Fundbehörden der jeweiligen Städte und Gemeinden wenden.