Dass ein Kind nicht automatisch die Krönung einer Beziehung ist, sondern auch eine Belastungsprobe darstellen kann, stellen viele junge Elternpaare fest. Schon die Wahl des passenden Vornamens kann ein Streitpunkt sein. Der Vorname gilt ein Leben lang und sollte mit Bedacht gewählt werden. Doch ist es häufig der Fall, dass Eltern der Vorname, den sie ihrem Kind gegeben haben, nach einer gewissen Zeit nicht mehr gefällt. Eine Studie hat ergeben, dass 54 % der Eltern ihren Nachwuchs gerne umtaufen lassen würden. Rund ein Fünftel der Eltern hätten gerne selbst einen anderen Vornamen. Sollte die Unzufriedenheit mit dem eigenen Vornamen oder dem Vornamen des Kindes so groß sein, dass ein Wunsch nach Vornamenänderung besteht, kann beim zuständigen Standesamt oder der entsprechenden Stelle bei der Stadtverwaltung ein Antrag auf Namensänderung gestellt werden. Einfach ist dies nicht, die Erfolgsquote dafür liegt zwischen 20 und 30 %. 

Hättest du es gewusst? Ein triftiger Grund für die Änderung des Vornamens ist eine Geschlechtsumwandlung. In der Praxis geschieht die Vornamensänderung in der Regel vor operativen Eingriffen. Zwar ist dies nicht gesetzlich geregelt, doch die medizinischen Dienste der Krankenkassen  genehmigen die Eingriffe meist erst bei geändertem Vornamen.