Behindertenparkplätze sind speziell ausgewiesene Parkplätze. Sie sind breiter und länger als übliche Parkmöglichkeiten und erleichtern zum Beispiel Rollstuhlfahrern das Ein- und Aussteigen. Auch liegen sie oft in der Nähe von Eingängen öffentlicher Gebäude, um lange Wege zu ersparen. Doch nicht alle behinderten Menschen dürfen auch einen Behindertenplatz nutzen. Den blauen Parkausweis, der zum Parken auf Behindertenparkplätzen berechtigt, erlangen nur Personen mit den Merkzeichen “außergewöhnlich gehbehindert” oder “blind”. Auf einem Behindertenparkplatz dürfen demnach nur „Schwerbehinderte“ parken, die sich außerhalb des Wagens nur mit fremder Hilfe oder nur mit großer Anstrengung fortbewegen können. Für die Ausstellung der Parkausweise sind in der Regel die Ordnungsämter zuständig. Wer sein Fahrzeug ohne Berechtigung auf einem Behindertenparkplatz abstellt, muss mit einer Geldbuße von 35 Euro rechnen. Außerdem darf das Fahrzeug schon nach wenigen Minuten abgeschleppt werden.

Hättest du es gewusst? Für schwerbehinderte Menschen können personenbezogene Behindertenparkplätze, beispielsweise vor der Wohnung oder dem Arbeitsplatz beantragt werden. Diese Parkplätze werden mit einem Schild mit Rollstuhlsymbol und dem Hinweis “Mit Parkausweis Nr….” versehen. Nur der Ausweisinhaber darf diesen Parkplatz dann benutzen.