Ein Liebespaar besteht im Normalfall aus zwei Personen, doch laut Statistik geraten zwischen 30 und 60% der Männer und Frauen zumindest einmal in ihrem Leben in eine „Dreiecksbeziehung", auch als Ménage-à-trois bekannt. Gründe hierfür sind für rund 80% aller Fremdgeher schlichtweg sexuelle Unzufriedenheit und unbewusste Sehnsüchte. Ein weiteres Problem ist, dass nur 31% der untreuen Frauen und 25% der Männer dem Partner ihre sexuellen Wünsche auch mitteilen. Wen wundert es da, dass eine dritte Person, die einem plötzlich genau das gibt, was man beim eigenen Partner vermisst - Schmetterlinge im Bauch, aufregenden Sex, Spannung vor Verabredungen - beim unzufriedenen Partner ein relativ leichtes Spiel hat. Ehe man sich versieht, steckt man drin in diesem Dreieck, das meist einen Aktiven (der es tut), einen Passiven (der meist nichts weiß) und einen (un)sichtbaren Dritten Part aufgeteilt werden kann. Bei etwa 60% der Befragten Fremdgeher dauert die Dreiecksbeziehung übrigens länger als einen Monat – bei mehr als der Hälfte von ihnen sogar länger als ein halbes Jahr.

Hättest du es gewusst? Auch Göttervater Zeus hegte während seiner Ehe mit Frau Hera unzählige Beziehungen zu anderen Frauen. Mehreren Damen wurde diese Liebschaft allerdings zum Verhängnis.  So sorgte Hera unter anderem dafür, dass Zeus sich seiner großen Liebe Semele in göttlicher Gestalt zeigte, woraufhin Semele durch Zeus göttlichen Glanz vernichtet wurde.