Barbara Salesch arbeitete nach ihrem Rechtswissenschafts- und Sport-Studium ab 1979 als Staatsanwältin in Hamburg. Seit 1985 war Barbara Salesch als Richterin am Landgericht Hamburg für Rauschgiftkriminalität zuständig, später auch für Großverfahren; nebenbei studierte sie Kriminologie. Zuerst wollte sie Architektin werden, aber das redete ihr Vater ihr schnell aus.

1991 wurde Salesch zur Vorsitzenden Richterin, Abteilungsleiterin bei der Justizbehörde Hamburg. Von 1996 bis 1999 war sie Vorsitzende Richterin von Berufungskammern am Landgericht Hamburg. Zudem seit 1983 im Prüferkollegium für beide juristische Staatsexamen, Unterrichtstätigkeit Strafprozessrecht für Rechtsreferendare und Arbeitsgemeinschaftsleiterin.

Seit 1999 ist Salesch auf Vorschlag der Präsidentin des Landgerichts Hamburg beurlaubt für die Arbeit beim Fernsehen. Sie startete mit dem überaus erfolgreichen Schiedsgericht "Barbara Salesch". Im Oktober 2000 betrat sie wieder Fernseh-Neuland als Richterin für Strafsachen. Das Strafgericht Barbara Salesch erzielte in kürzester Zeit Top-Quoten. Inzwischen sind mehr als 2000 Folgen von "Richterin Barbara Salesch" mit unglaublich großem Erfolg gelaufen.

Barbara Salesch kündigte im Sommer 2011 ihren Rückzug aus dem Fernsehgeschäft an. Wann das genau sein wird, ist aber noch unklar. Die Richterin will sich dann der Malerei und Bildhauerei widmen.  Salesch lebt in Bad Münstereifel, ist ledig und hat keine Kinder.